Gerontopsychiatrie

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerontopsychiatrie) Wikipedia

Die Gerontopsychiatrie (Geronto v. griech.: gerōn = der Greis und Psychiatrie ψυχιατρική, psychiatrike – die Seelenheilkunde) ist ein Fachgebiet der Psychiatrie.

Sie beschäftigt sich mit älteren Menschen und ihren psychischen Erkrankungen, d. h. mit Menschen jenseits des 60. Lebensjahres. Manchmal wird die Grenze auch schon beim 55. Lebensjahr gezogen. Die Trennung von Altern und Krankheit und die Grenze ab welchem Alter das „Alter“ definiert werden soll, sind grundlegende Fragen der Altersmedizin. Weder das Altern noch die ihm zugrunde liegenden Prozesse sind eindeutig definiert. [...]

Außerdem beschäftigt sich die Gerontopsychiatrie mit psychischen Erkrankungen, die typischerweise erst im Alter auftreten. Das sind insbesondere Demenzen. An großen psychiatrischen Einrichtungen gibt es meistens spezielle Abteilungen für Gerontopsychiatrie. Die Gerontopsychiatrie ist ein sich lebhaft entwickelndes Gebiet der Psychiatrie. [...]

Beziehungen hat die Gerontopsychiatrie unter anderem zur Gerontologie, zur Geriatrie und zur Neurologie. [...]

Zu den gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern zählen verschiedene psychische Erkrankungen wie z.B.:

  • die Demenzerkrankungen,
  • die Depressionen und
  • das Delir.